Blut im Stuhl? Muss ich mir Sorgen machen?

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Labor
In den meisten Fällen stammt Blut im Stuhl aus dem Darm, häufig von Blutungen, die von Hämorrhoiden stammen. Allerdings kommen auch andere Erkrankungen in Frage.

Hierbei handelt es sich in vielen Fällen um Blutungen, die von Hämorrhoiden stammen.

Allerdings kommen auch andere Erkrankungen in Frage:

  • Bakterielle wie virale Infektionen
  • Entzündliche Erkrankungen der Darmschleimhaut (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
  • Darmpolypen
  • Angiodysplasie (Gefäßmissbildungen mit Blutungen in Dünndarm, Dickdarm)
  • Divertikulitis (entzündliche Ausbuchtung von Dickdarmschleimhaut)

Wichtig ist der Gang zum Arzt, um eine direkte und klare Aussage zu erhalten.

Sichtbare, schmerzlose, meist hellrote Blutungen, die dem Stuhl aufgelagert sind, stammen in den meisten Fällen von Hämorrhoiden und sind harmlos. Dennoch ist der Weg zum Arzt zu empfehlen, um die Ausnahmen nicht zu übersehen.

Weitere sichtbare Blutauflagerungen können entzündliche Darmerkrankungen oder Zustand während oder nach viralen, bakteriellen Reizungen des Darmes sein.

Schwarze, auch als Teerstuhl bezeichnete Veränderungen deuten in vielen Fällen auf Blutungen des oberen Verdauungstraktes hin: Gastritis, Magen-, Zwölffingerdarmgeschwür oder auch Magentumor. Wichtig: in vielen Fällen zeigt sich ein Darmtumor gar nicht sichtbar für das Auge! Hier hilft eben nur die Vorsorgeuntersuchung (ab 35 Jahren mindestens einmal jährlich): der Stuhltest auf Blut (Hämocult – Test, immunologischer Stuhltest) kann sehr gut verborgenes Blut im Stuhl nachweisen. Beschwerden müssen gar nicht hierbei bestehen. Dies ist leider das tückische.

Abklärung Blut im Stuhl, Vorsorge Darmkrebs – der Ablauf:

  • Die Vorgeschichte: Stuhlfarbe, wie oft, wie lange, Begleitbeschwerden, Medikamenten-Einnahme (z.B. Aspirin, Ibuprofen, Diclofenac u.a.), Familiengeschichte, eventuell Auslandsreise u.a.
  • Ärztliche Untersuchung
  • Laboruntersuchung (Ausschluss entzündliche Veränderungen, Ausschluss Anämie u.a.
  • Stuhluntersuchungen je nach Vorgeschichte (Test auf Blut im Stuhl, Calprotectin Entzündungsmarker, virale oder bakterielle Erreger u.a.)
  • Proktoskopie, Rektoskopie (endoskopische Enddarm-Untersuchung)
  • Im weiteren, wenn erforderlich, Dickdarmspiegelung (Koloskopie) oder Magenspiegelung (Gastroskopie)

Die Abklärung dauert in den meisten Fällen nicht lange. Dennoch, wir nehmen uns Zeit: denn eine genaue vorherige Befragung führt sehr schnell zum Ziel.

Weitere Infos zum Thema Darm:

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Ihr Dr. med. Peter Strauven, 
Master of Science in Preventive Medicine

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