Der Herzrhythmus Check

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Herzrhythmus Check
Herzrhythmusstörungen treten in jedem Alter auf, werden  mit dem Alter allerdings häufiger. Während bei jungen Menschen häufiger genetische Ursachen eine Rolle spielen, sind bei älteren Menschen eher organische Ursachen zu finden.

Herzrhythmusstörungen: Ursachen, Abklärung und Therapien

Herzrhythmusstörungen treten in jedem Alter auf, werden  mit dem Alter allerdings häufiger. Während bei jungen Menschen häufiger genetische Ursachen eine Rolle spielen, sind bei älteren Menschen eher organische Ursachen zu finden.

Der Genuss von anregenden Getränken wie Kaffee, Schwarz- und Grüntee, ebenso wie Alkohol- und Drogenkonsum können das Auftreten von Herzrhythmusstörungen begünstigen. Aber auch Allergien insbesondere gegen Medikamente, Lebensmittel, sogar Insektenstiche sowie Stress und Angst können Auslöser bzw. Ursache sein; auch fieberhafte Infektionen. Elektrolytstörungen, Flüssigkeitsverlust, Unterzuckerung bei Sportlern werden häufiger in diesem Zusammenhang beobachtet. Und: zu frühe sportliche Aktivität noch während oder unmittelbar nach einem Infekt kann zu der gefürchteten Herzmuskelent-
zündung (Myokarditis) mit darauf folgenden Herzrhythmusstörungen führen.

Seltener werden angeborene Herzrhythmusstörungen bei jungen Menschen bis 40 Jahren erkannt, weil sie von den jungen Menschen meist wegen Unkenntnis auf andere Ursachen geschoben werden. Diese Rhythmusstörungen können ohne Einfluss von außen urplötzlich auftreten. Herzrasen, Herzstolpern, Schwindel, Atemnot, Brust-, Rückenschmerzen, Übelkeit, sogar kurze Bewusstlosigkeit (Synkope) können die Folge sein. Eine schnelle Abklärung ist angezeigt.

Bei älter werdenden Menschen haben wir öfter mit Herzrhythmusstörungen zu tun. Herzstolpern oder Herzrasen verursacht Atemnot, Abgeschlagenheit, Schwindel und gelegentlich auch Brustschmerzen. Oft verspürt man dabei Beklemmung oder sogar Angst.
Die Ursachen sind vielfältig und gehen von eher harmlosen Ursachen wie Angst oder Stress über vermehrten Alkoholkonsum, Flüssigkeitsmangel und den damit verbundenen Elektrolytstörungen, Nebenwirkungen von Medikamenten bis zu organischen Herzstörungen, hoher Blutdruck, Herzklappenfehler, Herzinfarkt, Herzmuskelentzündung. Auch Schilddrüsenüberfunktion oder Nebennierentumore aufgrund einer Hormonüberproduktion sind hier zu nennen.

Früh erkannte Gefahren sind gebannte Gefahren, daher:

Der Herzrhythmus-Check

  1. Eine gute Anamnese, d. h. Beruf, Familie, Medikamente, Sport, Alter, Allergien, Herz-, Kreislauf, andere Krankheiten u.a.
  2. Körperliche Arztuntersuchung – Hals-Schilddrüse, Abhören der Halsschlagader, Herz und Lungenuntersuchung, Abhören der Herzklappen, Bauchuntersuchung, Beine (Thrombose, Kampfadern u.a.)
  3. Kurzzeit- EKG, Laboruntersuchung (BZ, Elektrolyte, Hormone wie Schilddrüse, Niere, Blutbild u.a.)
  4. Langzeit – EKG mindestens 24 Stunden, in besonderen Fällen Eventrecorder – Langzeitableitung
  5. Herz-, Gefäß, Schilddrüsenultraschall
  6. Bewertung der Befunde mit dem jeweiligen Spezialisten-Netzwerk

All das benötigt Zeit und eine umfassende anschließende Beratung. Diese Zeit nehme ich mir für Sie in unserer privaten Praxis. Kassenpatienten sind willkommen (Erstberatung – mindestens 30 Minuten: 95,00 € ).

Rufen Sie uns gerne an oder mailen Sie!. Gerne stimmen wir einen geeigneten Termin für Sie ab!

Literatur:

“Vorhofflimmern:Gesichertes und Neues“ https://cdn.aerzteblatt.de/pdf/109/1/m1.pdf

Beratung in unserer Praxis in Bonn

Melden Sie sich bei uns telefonisch
(0228 – 63 49 40) für Beratung und Termine.

Außerhalb unserer Öffnungszeiten nutzen Sie bitte unser Kontaktformular.

Ihr Dr. med. Peter Strauven, 
Master of Science in Preventive Medicine

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